Google Bewertungen sind für viele Unternehmen der wichtigste digitale Vertrauensbeweis. Und genau hier gibt es aktuell Einschränkungen. Wie es dazu kam und was Du jetzt tun kannst, erfährst Du hier.
Google schränkt derzeit die Abgabe und Anzeige von Rezensionen in der Desktop-Version ein. Unternehmensprofile wirken teilweise wie „eingefroren“. Neue Bewertungen erscheinen nicht oder lassen sich nicht veröffentlichen. Gerade wenn Du aktiv Kunden um Rezensionen bittest, kann das verunsichern.
Google reagiert vermutlich auf eine Welle an Fake-Bewertungen und schränkt deshalb temporär die Desktop-Bewertungsfunktion ein.
Was wurde beobachtet?
- Bewertungen erscheinen nicht:
Kunden geben eine Rezension ab, diese wird jedoch nicht angezeigt. - Abgabe von Rezensionen über Desktop teilweise deaktiviert:
In mehreren Browsern (Chrome, Firefox, Edge) ist die Funktion eingeschränkt. - Mobile Bewertungen funktionieren:
Über Google Maps und die Google-Suche-App können weiterhin Bewertungen abgegeben werden. - Profile wirken eingefroren:
Keine neuen Rezensionen = kein sichtbares Wachstum = potenzieller Vertrauensverlust. - Ursache sind vermutlich Fake-Bewertungen:
Google schützt die eigene Plattform regelmäßig durch temporäre Sperren.
Warum das auch für KI-Suchsysteme (GEO) relevant ist
KI-Suchsysteme analysieren Bewertungen als Vertrauenssignal. Wenn:
- weniger neue Rezensionen erscheinen
- die Aktivität stagniert
- Profile inaktiv wirken
kann das die Bewertung durch den Algorithmus beeinflussen.
Bewertungen sind nicht nur Sterne, sondern auch strukturierte Daten:
- Themen
- Stimmung
- Häufig verwendete Begriffe
- Aktualität
Diese Informationen fließen in klassische Google-Suche und KI-basierte Systeme ein. Deshalb ist Kontinuität wichtiger als kurzfristige Panik.

5 konkrete Schritte, die Du jetzt umsetzen kannst
Schritt 1: Mobile Bewertung aktiv kommunizieren
Weise Kunden gezielt darauf hin, dass Bewertungen über Google Maps oder die Google-Suche-App möglich sind.
Schritt 2: Transparenz zeigen
Wenn Dich Kunden ansprechen, erkläre die Situation ruhig und sachlich.
Schritt 3: Bewertungsprozess dokumentieren
Halte intern fest, wann Bewertungen abgegeben wurden, die nicht erscheinen.
Schritt 4: Alternative Feedback-Quellen nutzen
Sammle parallel Feedback per E-Mail oder Formular. So gehen keine Stimmen verloren.
Schritt 5: Profil nicht hektisch verändern
Keine radikalen Anpassungen am Unternehmensprofil vornehmen, das kann zusätzliche Prüfungen auslösen.
Mini-Checkliste
☐ Bewertungsfunktion auf Desktop getestet
☐ Mobile Bewertung getestet
☐ Team informiert
☐ Kunden informiert
☐ Monitoring-Rhythmus festgelegt
☐ Alternative Feedback-Quelle eingerichtet
☐ Bewertungslink geprüft
☐ Eigene Kommunikation vorbereitet
Fazit
Die aktuelle Einschränkung zeigt, wie stark Unternehmen von Google-Bewertungen abhängig sind. Gleichzeitig ist sie ein Reminder: Bewertungen sind ein strategisches Asset.
Wer ruhig bleibt, transparent kommuniziert und strukturiert vorgeht, schützt seine Sichtbarkeit – auch in KI-Suchsystemen.
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